Spontaner Kurzurlaub auf Texel

Spontaner Kurzurlaub auf Texel

Um das Studentenleben in vollen Zügen genießen zu können, muss man sich ab und zu die Freiheit nehmen und einfach mal spontan wegfahren. Wenn man den ganzen Tag nur in der Bibliothek hockt und in Bücher schaut, sehnt man sich irgendwann nach frischer Luft und einem klaren Kopf. Wer kann einem dann schon verbieten, einfach in den Zug zu steigen und ans Meer zu fahren?

Genau das hatten wir gebraucht: Kurz vor der Prüfungsphase einmal in die Natur zu fahren, lange Fahrradtouren zu unternehmen, das Meer rauschen zu hören und sich eine leichte Brise um die Nase wehen zu lassen. Da wir schon immer einmal die Westfriesischen Inseln erkunden wollten, bot sich Texel als Destination fantastisch gut an. Für uns musste es etwas sein, wo wir problemlos ohne Auto hinkommen und eine bezahlbare Unterkunft finden konnten.

Nach Texel kommt man bequem mit Zug. Fähre,Bus und eine Jugendherberge gibt es auch. Von der waren wir beide ziemlich erstaunt. Nachdem wir eher an die Standards von Hostels in anderen Teilen der Welt gewöhnt sind, erschien uns die gute alte Jugendherberge auf Texel wie das reinste Luxushotel: Die Zimmer sind nicht nur angenehm groß, sondern haben sogar ihr eigenes Badezimmer und das Frühstücksbüffet ist riesig!

Die Jugendherberge liegt im größten Dorf von Texel – Den Burg-, weshalb man eigentlich alles was man braucht fußläufig erreichen kann. Zum Strand ist es allerdings etwas weiter, weshalb es sich empfiehlt Fahrräder auszuleihen.Mit denen lässt sich die ganze Insel gut erkunden, auch wenn manche Strecken für uns eine Tagestour waren…dem Gegenwind sei dank.

Gerade in der Nebensaison ist die Insel wunderbar ruhig. Man hat die Wahl zwischen den etwas geschäftigeren Orten und den menschenleeren Stränden, Dünen und Wäldern.

Texel hat sich für uns von seiner besten Seite präsentiert. Am liebsten würden wir  doch glatt noch einmal hin.

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Vegan – Unser Fazit

Auch wenn wir es nach einigen Tagen nicht mehr geschafft haben, unser veganes Experiment zu dokumentieren, haben wir es doch mehr oder weniger tatsächlich hinbekommen, uns einen Monat vegan zu ernähren.

Diese paar Wochen haben uns viel gelehrt. Nicht nur über vegane Ernährung, sondern auch darüber, dass wir uns im normalen Alltag kaum bewusst Ernähren. Obwohl Luisa meistens sehr vorbildlich auf die Zutatenlisten der Produkte schaut, nimmt man sich doch kaum die Zeit darüber zu reflektieren, was man eigentlich isst. Oftmals markiert eine Mahlzeit nur einen Zeitpunkt in unserem Terminkalender oder stellt einfach eine überlebenswichtige Notwendikeit dar. Viel zu wenig schätzen wir die Vielfalt der Lebensmittel und vor allem gute Qualität wert. Während unserer veganen Zeit haben wir uns bewusst die Zeit dazu genommen, in Ruhe durch den Supermarkt zu schlendern, neue und interessant Produkte zu testen und kreative, neue Rezepte auszuprobieren und zu erfinden. Auch wenn wir inzwischen schon wieder im alten Trott leben, so können wir uns doch ab und zu darauf besinnen, wieder etwas bewusster an das Thema Ernährung heranzugehen.

Zusätzlich haben wir natürlich eine Unmenge an neuen Ideen für Rezepte gesammelt. Da wir vorzugsweise natürlich probiert haben vegan zu backen, wundert sich nun bei uns kein Mitbewohner mehr, wenn es einmal Schwarze-Bohnen-Brownies gibt. Meine Lieblingserinnerung ist jedoch unser Soßen-Experiment. Nachdem wir auf einem Foodfestival von einer veganen Imbißbude erklärt bekommen hatten, wie man vegane Mayonaise ganz einfach selber herstellen kann, gab es für uns kein halten mehr. Neben allen möglichen Variationen – ja, es gab sogar süße Varianten! – haben wir uns dann sogar an Pesto und Aioli probiert. Am Ende des Abends hatten wir dann nicht nur eine Küche, die stark gezeichnet war von unserem Werk, sondern auch einen Esstisch der vollgestellt mit vielen kleinen Dosen und Schüsselchen war.

Das Experiment hat sich für uns auf alle Fälle gelohnt und ich denke, wir würden es jedem Empfehlen sich mit veganer Ernährung auseinanderzusetzen. Es ist nicht so schwer, wie man vielleicht zu erst denken mag. Auch wenn wir persönlich nicht genügend Beweggründe haben, die stark genug sind um eine komplette Ernährungsumstellung zu begründen, so haben wir doch gemerkt, dass eine vegane Ernährung uns aufmerksamer auf die Konsequenzen unserer „normalen“ Ernährung auf uns und unsere Umwelt hat.

Es folgen noch ein paar Bilder:

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Vegan: Tag 4

Heute Abend haben wir zu einem veganen BBQ eingeladen. Insgesamt waren wir neun Freunde, wovon sich vier vegan ernähren, zumindest momentan. Also ein ganz guter Schnitt.

Vor einem Monat hatte ich noch gedacht, dass ein veganer BBQ schlichtweg nicht möglich sei, denn außer Gemüse ist mir nichts eingefallen, was man grillen könnte und das kann man ja dann nicht wirklich einen BBQ nennen. Aber ich wurde anderem belehrt, als ich bei zwei veganen Freuden zum BBQ eingeladen war. Sie hatten aus Gluten, Wasser und ordentlich Gewürzen veganes Gyros gezaubert, was wir dann mit Soja-Tzatziki und Salat in unsere Wraps gefüllt haben. Alle nicht Veganer und gerade die Jungs waren dem BBQ schon seit der Einladung sehr skeptisch gegenüber gewesen. Aber man mag es kaum glauben, es waren letztendlich alle begeistert und haben das „Fleisch“ gelobt. Genau das wollte ich heute Abend auch machen, aber nach endloser Sucherei nach Gluten war ich echt am Verzweifeln und dachte schon, dass unser veganes BBQ in eine Gemüsebräterei umbenannt werden müsste.

So verzweifelt wie ich war, habe ich zu dem Tempeh, den ich einige Tage zuvor eingekauft hatte, im Kühlschrank gegriffen, es in Scheiben geschnitten und in Sojasauce und verschiedensten Gewürzen eingelegt. Obwohl die Aktion sehr improvisiert war und mehr aus der Not geboren war,  waren wir alle, einbezogen unserer nicht veganen Gäste, begeistert! Dadurch, dass es eine etwas grobe Konsistenz hat, kam es Fleisch sehr ähnlich und wir haben sogar gerätselt, ob jemand, der nicht eingeweiht worden wäre, überhaupt geschmeckt hätte, was sich hinter dem marinierten Tempeh „Steaks“ versteckte.

Dazu gab es obligatorisch Salat, BBQ Saucen und Baguette. Zusätzlich hatten wir in die Kohle noch Kartoffeln und Pilze in Alufolie gelegt und sehr leckeren Tomaten-Humus gekauft. Zum Nachtisch gab es Ananas und unser geliebtes Mousse au Chocolat, das wir schon am Montag gemacht haben.

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Es muss in diesem Zusammenhang noch einmal unbedingt angemerkt werden, wie viel schöner das Essen in geselliger Runde ist. Heutzutage, im Zeitalter des Fastfood und ready-to-eat Produkten geht dieses, ja eigentlich doch kulturelles Gut, oftmals unter. Sobald man mit mehreren am Tisch sitzt, wird die Nahrungsaufnahme plötzlich zu einem gesellschaftlichen Event. Dass das gemeinschaftliche Essen besonders zelebriert wird, kennt man ja vor allem aus Südeuropa. Man assoziiert es mit einer italienischen Großfamilie, die an einem reichlich mit Essen beladenem Tisch, draußen unter der langsam sinkenden toskanischen Sonne sitzen. Vielleicht hat Esskultur tatsächlich auch etwas mit dem Klima zu tun, denn schließlich war es ein wunderbarer, warmer Juniabend. Wie auch immer, dieser kleine Appell an uns selber soll uns daran erinnern, dass wir solche geselligen Abende in Zukunft viel öfter organisieren müssen. Es ist ja auch nicht ganz uneigennützig, denn schließlich gibt uns so ein Essen auch die optimale Möglichkeit unsere neusten Kreationen an unseren Freunden auszutesten.

Luisa und Mareike

Vegan: Tag 3

Der heutige Tag stand ganz unter dem Motto: Vegan to go. IMG_2187 Die erste Lektion, die wir lernen mussten, ist, dass Vorbereitung das höchste Gute ist, wenn man versucht sich streng vegan zu ernähren. Oft geht es für uns schon morgens in die Bibliothek. Irgendwann lässt sich dann der Hunger nicht mehr unterdrücken und man kauft sich schnell eine Kleinigkeit. Doch wenn man sich vegan ernährt, ist das gar nicht mehr so einfach. Bis man, als blutiger Anfänger, dann etwas veganes in dem Angebot der verschiedenen Imbisse gefunden hat, ist einem der Appetit auch schon wieder vegangen. Daher lohnt es sich doch morgens zehn Minuten länger in der Küche zu stehen und sich zumindest etwas Rohkost zuzubereiten, um das erstweilige Überleben zu sichern. Trotzdem ist unser Repertoir an veganen Snacks definitiv noch ausbaubar. IMG_2195Um mein Gehirn am Arbeiten zu halten, brauche ich tatsächlich doch etwas Kohlenhydrate und kann mich nicht wie Luisa Low-Carb ernähren. Doch für mich ist immer noch nicht ganz klar, was ich denn jetzt als Brotauflage verwenden kann. Normalerweise mag ich am liebsten Frischkäse oder Gouda auf meinem Brot, aber wie um Himmelswillen belegt man denn sein Brot als Veganer? Immerhin sehe ich es nicht ein viel zu teure vegane, fancy Brotaufstriche zu kaufen. Schließlich habe ich mich dazu entschlossen einfach auf eine Avocado zurückzugreifen und sie mit etwas Salz, Pfeffer und Zitrone zu würzen. Letztendlich war ich doch sehr zufrieden mit meiner Wahl, werde mir in Zukunft aber noch weitere Alternativen überlegen müssen. IMG_2192Am Abend ging es für Luisa und mich auf unseren all-wöchentlichen Ausflug nach Aachen. Die Busfahrt von Maastricht nach Aachen dauert über eine Stunde und da sie direkt in unsere Abendessenszeit viel, nahmen wir auch das Abendessen als to-go ein. Auch hier wieder die Devise: je mehr Gemüse, desto besser. Schließlich muss man den Magen ja füllen, auch wenn es nicht ewig satt hält. IMG_2197 Als Dip nahmen wir dazu noch eine selbstgemacht Guacamole und einen veganen Brotaufstrich auf Sonnenblumen basierend mit, den wir vorher noch mit Sojajoghurt gestreckt hatten. Die Guacamole haben wir ganz schnell aus einer Avocado, ein paar Cherrytomaten und etwas Salz und Pfeffer gezaubert. Manchmal sind die einfachsten Dinge doch die Besten. IMG_2199 Wir hatten am Ende zwei riesige Dosen mit Gemüse weshalb die Bus fahrt viel viel schneller verging als sonst und der Hunger war gestillt, als wir in Aachen ausstiegen. Win win. IMG_2203Nun haben wir sogar den dritten Tag vegan gemeistert. Luisa ist noch immer fest davon überzeugt, dass sie nichts an Essen vermisst. Ich muss gestehen, in meinen Tagträumen habe ich schon von einem leckeren Salat mit Feta geträumt… Aber eigentlich fällt es uns denke ich doch leichter, als zuerst vermutet. IMG_2206 Zum Abschluss des Tages, um noch Sport (*räusper*) in unseren gesunden Lebensstil zu integrieren, gab es noch eine Runde Minigolf. Hilft übrigens auch als geniale Therapie um Frust abzubauen. Das dieser dämliche, kleine Ball aber auch nie in das winzige Loch geht… IMG_2226Mareike

Vegan: Tag 2

Nach unserem dekadenten Mahl gestern Abend sind wir heute nun höchst motiviert in den Tag gestartet. Schließlich haben wir jetzt schon einmal entdeckt, dass man auch vegan so richtig schlemmen kann. Zu den neuen Frühstücks-Optionen die sich uns nun eröffnen gehören zum Beispiel eine schön reife Mango oder aber, to go für die Bib, Rohkost mit Dip. Es ist schon beeindruckend wie die Lebensmittelindustrie es schafft, tatsächlich schmackhafte, vegane Aufstriche herzustellen. Jedes Mal wenn ich momentan den Kühlschrank öffne ist es mir nämlich noch ein Rätsel, wie man Brotbelag und co. denn ersetzen kann.

Auch heute kam das Arbeiten für die Uni schon wieder zu kurz. Nach einem gutgemeinten Versuch sind wir schließlich schon vor der Mittagszeit wieder aufgebroch und haben aus den Resten des gestrigen Mahls wieder eine fantastische Mahlzeit kreiert – wobei ich gestehen muss, dass Luisa mal wieder das tatsächliche kochen übernommen hat.

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Als Vorspeise gab es den, eigentlich als Lunch gedachten Salat mit Sojasproßen, Cherrytomaten und etwas Gurke. Dazu noch einen sehr leckeren Möhrensalat mit angerösteten Sonnenblumenkernen und Walnüssen. Anstatt ihn, wie so oft in Restaurants gegessen, mit Zitrone anzumachen, hatte Luisa die Idee Möhren, Äpfel und Nüsse zu mixen und mit etwas Öl abzurunden. Um noch etwas mehr Farbe auf den Teller zu bringen, gab es für jeden auch noch etwas rote Bete. Ich habe ja vorher nie gedacht, dass veganes Essen so farbenfroh ist!

IMG_2048Als Hauptgang gab es ganz einfach die Reste von gestern Abend zusammen mit ganz viel Sojasproßen. Man würde gar nicht denken, dass wir bei diesem Essen unbedingt Sojasproßen verbrauchen mussten… Als besonderes experiment haben wir außerdem versucht, Quinoa zu kochen. Dieses Trend Getreide hatte nun heute bei uns im Topf premiere. Wir wissen immer noch nicht, ob wir es tatsächlich richtig zubereitet haben, denn ich möchte nicht abstreiten, dass ich die niederländische Anleitung eventuell auch misinterpretiert haben könnte… Wie dem auch sei, obwohl die Quinoa uns noch nicht komplett überzeugt hat, werden wir in Zukunft bestimmt noch damit herum experimentieren.

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Zu trinken gab es zu diesem, schon wieder sehr ausladenden Mahl, mit Wasser verdünnten Holunderblütensirup mit frischer Minze. Obwohl ich vermutlich doch nicht der größte Holunderblüten-Fan bin, ist es ein wunderbar erfrischendes Getränk. Die Minze gibt dem ganzen noch einen besonderen Kick. Also eigentlich ist es dann ja alkoholfreier Hugo oder?

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Nach einem Tag schon finde ich, dass es immer leichter zu werden scheint, sich vegan zu ernähren. Man muss sich nur erst einmal ernsthaft damit beschäftigen. Ich persönlich kann dennoch jetzt schon das Fazit ziehen, dass ich in diesen zwei Tagen so viel Soja wie noch nie zuvor auf einmal verzehrt habe.

Mareike

Heute ist unser erster Tag VEGAN.

Zugegebener Maßen haben wir erst heute Mittag angefangen, da wir beide heute Morgen noch Kuhmilch aufgebraucht haben. Mareike hat sich auch noch ein letztes Mal das gute Aldi Schokomüsli gegönnt.

Aber mittags ging es dann wirklich los, genauer gesagt war es vegan to go. Das hieß für mich eine Packung Cocktailtomaten auf Weg in die Stadt zu verputzen und für Mareike ein Paar Cashews und einen Apfel zu knabbern. Beides etwas mager, aber um nicht zu verhungern ausreichend.

Abends gab es dafür unser erstes veganes Festmahl, wofür aber erst noch eingekauft werden musste bzw eigentlich waren unsere Kühlschränke schon voll und einkaufen macht doch immer so Spaß. Oder ist es nur eine weitere Ausrede, das Lernen aufzuschieben?

Jedenfalls hatten wir den großen Fehler gemacht, uns einen großen Einkaufswagen am Eingang zu schnappen. Denn so ein Einkaufswagen möchte dann ja auch gefüllt werden, und das wurde er auch, nachdem wir 1h Stunde durch die Gänge gezuckelt waren. Und das, obwohl wir gefühlt die Hälfte der Gänge auslassen konnten, weil sie mit Süßigkeiten, Fleisch, Fisch oder MoPro gefühlt waren. Ach so, und für mich waren es eigentlich noch viel mehr, an denen ich gleich vorbeigehen konnte, da ich auch noch versuche, mich weiterhin Low-Carb zu ernähren; wobei ich noch nicht so recht weiß, wie sich vegan und Low-Carb kombinieren lässt. Darf man da überhaupt noch was essen?

Nachdem wir Jumbo verlassen hatten und auch noch einen Abstecher zu einem Asia-Laden gemacht hatten, haben wir uns mit unseren voll beladenen Rädern auf den Heimweg gemacht. Schließlich leben wir in dem Land, in dem es quasi kein anderes Fortbewegungsmittel gibt. Mareike war meine Heldin, da sie ¾ der Einkäufe auf ihrem Korb und am Lenker nach Hause balanciert hat, und das über Kopfsteinpflasterstraßen und bergauf (für Maastrichter Verhältnisse).

Endlich Zuhause angekommen, haben wir uns gleich in die Küche gestellt und losgekocht. Nach so einem nahrhaften Mittagessen, waren wir beide, wie überraschend, super hungrig.

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Für unser erstes Abendessen haben wir unserer Kreativität freien Lauf gelassen und ohne Rezepte gekocht. Entstanden ist dabei eine Asiatische Grüne Gemüse-Erdnuss Pfanne mit in Sesam angebratenen Tofu. Glücklicherweise, konnten wir den Tofu von meiner Mitbewohnerin borgen. Denn, obwohl wir im Asia-Laden eine Zeit vor dem Tofu-Regal verbrachten, merkten wir erst später beim Öffnen, dass wir Seidentofu gekauft hatten. Daraus wurde dann eine Mousse au Chocolat gezaubert, die überwältigend gut geschmeckt hat. Wir haben sogar darüber gerätselt, ob es vielleicht sogar die Beste war, die wir je gegessen hatten. Und das will ja was heißen!

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Der schon von Erfolg gekrönte Tag erreichte schließlich seinen Höhepunkt, als unsere Freundin Anoja, die wir zum Essen eingeladen hatten, verkündigte, dass sie mit uns zusammen 30 Tage vegan essen würde. Jetzt sind wir schon zu viert, denn meine Mitbewohnerin ist auch schon dabei. Nun sind es also nur noch 29 (und theoretisch ½) Tage…

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Luisa

Guten Tag, hier sind wir!

Es hat uns niemand bestellt oder erwartet und trotzdem haben wir es gewagt einen weiteren Foodblog in das, jetzt schon davon zu überschwemmen drohende, Universum der Blogger zu senden.

Wir sind Mareike und Luisa, die eine Nordlicht, die andere Südstern, die sich ausgerechnet beim Studium im Land des Käses, der Tulpen und der Holzpantoffeln geradewegs in die Küche gelaufen sind. Da wir beide eine Leidenschaft für kochen, backen, und natürlich auch essen teilen, wundern sich unsere lieben Mitbewohner inzwischen schon nicht mehr darüber, dass wir uns eigentlich immer in der Küche zu finden sind.

Unser neuestes Projekt: 30 Tage vegan essen. Und nein, wir sind zwar von dem Atilla-Hildmann-Trend inspiriert worden, werden uns aber etwas kreative Freiheit in der Gestaltung unserer Vegan-Challenge nehmen. Unser Ziel ist es, so viel wie möglich auszuprobieren und die Attraktivität des veganen Essens zu entdecken. Momentan sind unsere Kühlschränke schon mit Obst, Gemüse und Soja in allen möglichen Formen gefüllt. Und ja, wir sind beide gespannt, wie die nächsten Tage verlaufen werden. Damit, wir später dann noch einmal Zeuge unseres Irrsinns werden können, gibt es nun diesen Blog.

Nun, wir sind dann mal wieder in der Küche….

Luisa & Mareike