Vegan: Tag 2

Nach unserem dekadenten Mahl gestern Abend sind wir heute nun höchst motiviert in den Tag gestartet. Schließlich haben wir jetzt schon einmal entdeckt, dass man auch vegan so richtig schlemmen kann. Zu den neuen Frühstücks-Optionen die sich uns nun eröffnen gehören zum Beispiel eine schön reife Mango oder aber, to go für die Bib, Rohkost mit Dip. Es ist schon beeindruckend wie die Lebensmittelindustrie es schafft, tatsächlich schmackhafte, vegane Aufstriche herzustellen. Jedes Mal wenn ich momentan den Kühlschrank öffne ist es mir nämlich noch ein Rätsel, wie man Brotbelag und co. denn ersetzen kann.

Auch heute kam das Arbeiten für die Uni schon wieder zu kurz. Nach einem gutgemeinten Versuch sind wir schließlich schon vor der Mittagszeit wieder aufgebroch und haben aus den Resten des gestrigen Mahls wieder eine fantastische Mahlzeit kreiert – wobei ich gestehen muss, dass Luisa mal wieder das tatsächliche kochen übernommen hat.

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Als Vorspeise gab es den, eigentlich als Lunch gedachten Salat mit Sojasproßen, Cherrytomaten und etwas Gurke. Dazu noch einen sehr leckeren Möhrensalat mit angerösteten Sonnenblumenkernen und Walnüssen. Anstatt ihn, wie so oft in Restaurants gegessen, mit Zitrone anzumachen, hatte Luisa die Idee Möhren, Äpfel und Nüsse zu mixen und mit etwas Öl abzurunden. Um noch etwas mehr Farbe auf den Teller zu bringen, gab es für jeden auch noch etwas rote Bete. Ich habe ja vorher nie gedacht, dass veganes Essen so farbenfroh ist!

IMG_2048Als Hauptgang gab es ganz einfach die Reste von gestern Abend zusammen mit ganz viel Sojasproßen. Man würde gar nicht denken, dass wir bei diesem Essen unbedingt Sojasproßen verbrauchen mussten… Als besonderes experiment haben wir außerdem versucht, Quinoa zu kochen. Dieses Trend Getreide hatte nun heute bei uns im Topf premiere. Wir wissen immer noch nicht, ob wir es tatsächlich richtig zubereitet haben, denn ich möchte nicht abstreiten, dass ich die niederländische Anleitung eventuell auch misinterpretiert haben könnte… Wie dem auch sei, obwohl die Quinoa uns noch nicht komplett überzeugt hat, werden wir in Zukunft bestimmt noch damit herum experimentieren.

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Zu trinken gab es zu diesem, schon wieder sehr ausladenden Mahl, mit Wasser verdünnten Holunderblütensirup mit frischer Minze. Obwohl ich vermutlich doch nicht der größte Holunderblüten-Fan bin, ist es ein wunderbar erfrischendes Getränk. Die Minze gibt dem ganzen noch einen besonderen Kick. Also eigentlich ist es dann ja alkoholfreier Hugo oder?

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Nach einem Tag schon finde ich, dass es immer leichter zu werden scheint, sich vegan zu ernähren. Man muss sich nur erst einmal ernsthaft damit beschäftigen. Ich persönlich kann dennoch jetzt schon das Fazit ziehen, dass ich in diesen zwei Tagen so viel Soja wie noch nie zuvor auf einmal verzehrt habe.

Mareike

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