Vegan – Unser Fazit

Auch wenn wir es nach einigen Tagen nicht mehr geschafft haben, unser veganes Experiment zu dokumentieren, haben wir es doch mehr oder weniger tatsächlich hinbekommen, uns einen Monat vegan zu ernähren.

Diese paar Wochen haben uns viel gelehrt. Nicht nur über vegane Ernährung, sondern auch darüber, dass wir uns im normalen Alltag kaum bewusst Ernähren. Obwohl Luisa meistens sehr vorbildlich auf die Zutatenlisten der Produkte schaut, nimmt man sich doch kaum die Zeit darüber zu reflektieren, was man eigentlich isst. Oftmals markiert eine Mahlzeit nur einen Zeitpunkt in unserem Terminkalender oder stellt einfach eine überlebenswichtige Notwendikeit dar. Viel zu wenig schätzen wir die Vielfalt der Lebensmittel und vor allem gute Qualität wert. Während unserer veganen Zeit haben wir uns bewusst die Zeit dazu genommen, in Ruhe durch den Supermarkt zu schlendern, neue und interessant Produkte zu testen und kreative, neue Rezepte auszuprobieren und zu erfinden. Auch wenn wir inzwischen schon wieder im alten Trott leben, so können wir uns doch ab und zu darauf besinnen, wieder etwas bewusster an das Thema Ernährung heranzugehen.

Zusätzlich haben wir natürlich eine Unmenge an neuen Ideen für Rezepte gesammelt. Da wir vorzugsweise natürlich probiert haben vegan zu backen, wundert sich nun bei uns kein Mitbewohner mehr, wenn es einmal Schwarze-Bohnen-Brownies gibt. Meine Lieblingserinnerung ist jedoch unser Soßen-Experiment. Nachdem wir auf einem Foodfestival von einer veganen Imbißbude erklärt bekommen hatten, wie man vegane Mayonaise ganz einfach selber herstellen kann, gab es für uns kein halten mehr. Neben allen möglichen Variationen – ja, es gab sogar süße Varianten! – haben wir uns dann sogar an Pesto und Aioli probiert. Am Ende des Abends hatten wir dann nicht nur eine Küche, die stark gezeichnet war von unserem Werk, sondern auch einen Esstisch der vollgestellt mit vielen kleinen Dosen und Schüsselchen war.

Das Experiment hat sich für uns auf alle Fälle gelohnt und ich denke, wir würden es jedem Empfehlen sich mit veganer Ernährung auseinanderzusetzen. Es ist nicht so schwer, wie man vielleicht zu erst denken mag. Auch wenn wir persönlich nicht genügend Beweggründe haben, die stark genug sind um eine komplette Ernährungsumstellung zu begründen, so haben wir doch gemerkt, dass eine vegane Ernährung uns aufmerksamer auf die Konsequenzen unserer „normalen“ Ernährung auf uns und unsere Umwelt hat.

Es folgen noch ein paar Bilder:

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3 Gedanken zu “Vegan – Unser Fazit

  1. Das ist ein wirklich schönes Fazit eines Ins-Vegane-Essen-Hereinschnupperns. 🙂
    Da es euch so gut gefallen hat – werdet ihr in Zukunft einen Fokus auf die vegane Ernährung legen oder war dieser Monat ein gewissermaßen „unverbindlicher Probemonat“? (Die Frage beinhaltet keine Wertung – ich bin nur neugierig.) 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

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    1. Hallo Jenni,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar!
      Tatsächlich wollten wir in diesem einen Monat nur mal ausprobieren, wie es ist sich vegan zu ernähren. Nachdem viele Bekannte von uns sich konsequent vegan Ernähren, wollten wir selber einmal die Erfahrung machen, um uns ein eigenes Urteil darüber zu bilden. Unsere Ernährung ist inzwischen schon wieder mehr oder weniger so wie vorher. Für uns war es generell keine große Umstellung, da wir vor allem nur auf Milchprodukte verzichten mussten. Persönlich, koche ich nun öfters vegane Mahlzeiten (ohne mir genauer darüber bewusst zu sein), kann aber auf den Joghurt zum Müsli nicht verzichten 😉

      Gefällt 1 Person

      1. Das ist eine ehrliche Stellungnahme – danke dafür!

        Es freut mich sehr zu lesen, dass ihr nun öfter vegan kocht – bewusst oder unbewusst. 😉
        Aber darf ich – ohne Werbung machen oder anmaßend klingen zu wollen – eines noch loswerden: Es gibt sooooo viele leckere vegane Joghurt-Alternativen! Kokos-Joghurt, Lupinen-Joghurt, Soja-Joghurt…

        Die schmecken mir persönlich sogar viel besser als damals der Milch-Joghurt. Aber wahrscheinlich habt ihr diese im Rahmen eures Experiments auch schon ausprobiert, oder? 🙂

        Liebe Grüße
        Jenni

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