Spontaner Kurzurlaub auf Texel

Spontaner Kurzurlaub auf Texel

Um das Studentenleben in vollen Zügen genießen zu können, muss man sich ab und zu die Freiheit nehmen und einfach mal spontan wegfahren. Wenn man den ganzen Tag nur in der Bibliothek hockt und in Bücher schaut, sehnt man sich irgendwann nach frischer Luft und einem klaren Kopf. Wer kann einem dann schon verbieten, einfach in den Zug zu steigen und ans Meer zu fahren?

Genau das hatten wir gebraucht: Kurz vor der Prüfungsphase einmal in die Natur zu fahren, lange Fahrradtouren zu unternehmen, das Meer rauschen zu hören und sich eine leichte Brise um die Nase wehen zu lassen. Da wir schon immer einmal die Westfriesischen Inseln erkunden wollten, bot sich Texel als Destination fantastisch gut an. Für uns musste es etwas sein, wo wir problemlos ohne Auto hinkommen und eine bezahlbare Unterkunft finden konnten.

Nach Texel kommt man bequem mit Zug. Fähre,Bus und eine Jugendherberge gibt es auch. Von der waren wir beide ziemlich erstaunt. Nachdem wir eher an die Standards von Hostels in anderen Teilen der Welt gewöhnt sind, erschien uns die gute alte Jugendherberge auf Texel wie das reinste Luxushotel: Die Zimmer sind nicht nur angenehm groß, sondern haben sogar ihr eigenes Badezimmer und das Frühstücksbüffet ist riesig!

Die Jugendherberge liegt im größten Dorf von Texel – Den Burg-, weshalb man eigentlich alles was man braucht fußläufig erreichen kann. Zum Strand ist es allerdings etwas weiter, weshalb es sich empfiehlt Fahrräder auszuleihen.Mit denen lässt sich die ganze Insel gut erkunden, auch wenn manche Strecken für uns eine Tagestour waren…dem Gegenwind sei dank.

Gerade in der Nebensaison ist die Insel wunderbar ruhig. Man hat die Wahl zwischen den etwas geschäftigeren Orten und den menschenleeren Stränden, Dünen und Wäldern.

Texel hat sich für uns von seiner besten Seite präsentiert. Am liebsten würden wir  doch glatt noch einmal hin.

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